Mapsb960
Donnerstag, 13.08.2012 13:07
Meine Reiseroute in China.
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Montag, 13.08.2012 17:31
Beim Abendessen zu Gast bei einer Miao-Familie im Dorf Langde kommt Schwarzwaldstimmung auf. Der Geruch und das Mobiliar erinnern mich an die Vogtsbauernhöfe im heimischen Schwarzwald.
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Sonntag,12.08.2012 21:18
Die Köche auf Kailis Nachtmarkt sind wahre Künstler im Umgang mit ihren wenigen Küchenutensilien. Über fünfzig Gerichte kommen hier aus einem Wok, meist von der Flamme geküsst.
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Donnerstag, 09.08.2012 20:06
Für die Touris gibt es in Yangshuo noch Kormoranfischer, die ihre traditionellen Fangmethoden präsentieren. Den Kormoranen werden die Hälse zugeschnürt damit sie die beim Tauchen gefangenen Fische nicht schlucken können. Zurück auf dem Boot schüttelt der Fischer die Beute aus dem Schlund der Vögel.
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Donnerstag, 09.08.2012 12:35
Auf der Wanderung durch die Wildnis der Karstlandschaft bei Yangshuo im Süden Chinas wäre eine Machete wohl hilfreicher als meine Kamera.
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Dienstag, 31.07.2012 15:08
Shanghais Himmel teilt sich die Wolkenkratzer mit den alten Gebäuden im Yuyuan Garten. Ob Stahl, Glas und Beton genauso lang währen wie die geschwungenen Dächer der Ming Dynastie?
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Dienstag, 31.07.2012 18:49
Fernab von Shopping Centern und Konsumtempeln finde ich in den Nebenstraßen ein kleines Restaurant mit vorzüglichen Dumplings zu Schleuderpreisen.
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Montag, 30.07.2012 15:20
Nach meinem Besuch auf der Seidenstraße tauche ich in das andere, das neue China ein. Shanghai dient als Zukunftsmodel für andere Großstädte des Landes. Hier wird an Superlativen nicht gespart: Die New Pudong Area war vor zwanzig Jahren noch Farmland.
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Samstag, 21.07.2012 21:15
Man spricht von "Kommunikation mit Händen und Füßen“. Mein Kontakt zu den Menschen Kashgars beschränkt sich tatsächlich auf Gestikulieren und den Austausch von ein paar aufgeschnappten Sprachfetzten. Dennoch sind es nette und intensive Begegnungen, meistens bei einer Tasse Tee. Jedes Mal wenn ich bei den Familien die ich hier kennen gelernt habe vorbei komme, gibt es neue Geschichten und immer ein Lächeln auf ihren Gesichtern.
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Montag, 23.07.2012 19:09
Überall trifft man in Alt-Kashgar Handwerker an, denen man beim werken zusehen kann. Dieser Instrumentenbauer hier lädt mich in seine Werkstatt ein. Er bringt mir die Grundlagen der Suona (einer zentralasiatischen Oboen- Art) bei und spielt dazu auf der Dutar. Wer mich mal vor langer Zeit beim Blockflötenunterricht gehört hat weiß wie das klingt. Auch heute strapaziere ich die Geduld meines Lehrers...
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Blog 120722 09
Sonntag, 22.07.2012 12:12
Der sonntägliche Viehmarkt in Kashgar ist eine Institution mit langer Tradition. Bauern und Händler kommen aus dem Umkreis und feilschen um den besten Preis. Schafe werden gleich Herdenweise verkauft. Rinder, Ziegen, Pferde, Esel – alles was vier Beine hat und stinkt wird hier gehandelt. Der Umgang mit den Tieren ist nicht gerade zimperlich. Da kommt es schon mal vor, dass ein Schaf vor Aufregung von der Pritsche eines fahrenden Pickups fällt und sich am Strick selbst erhängt.
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Blog 120721 08
Samstag, 21.07.2012 21:38
Die Entwicklung der Stadt Kashgar ist mit diesem Bild am besten erklärt: Im Vordergrund die uigurische Altstadt und im Hintergrund die immer näher rückende Urbanisierung der Han-Chinesen.
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Blog 120720 04
Freutag, 20.07.2012 23:03
Heute ist der erste Tag des Ramadan. Für die überwiegend muslimischen Uiguren hier bedeutet das Verzicht auf Speisen und Getränke tagsüber. Kaum ist jedoch die Sonne untergegangen geht es nur noch ums Essen. Von traumhaft schmeckenden Melonen, über hausgemachte Nudeln mit roter Soße bis hin zum Schafskopfeintopf mit Innereien wird hier auf dem Nachtmarkt eine breite Palette an leckeren Gerichten angeboten.
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Blog 120724 01
Donnerstag, 19.07.2012 22:03
Trotz zeitgemäßer Fortbewegungsmittel und moderner Infrastruktur ist das Vorankommen auf der Seidenstraße teilweise mühselig: bis zu 31 Stunden dauernde Zugfahrten, schweißtreibende Busfahrten, Schlammlawinen und nervige Taxifahrer machen mir das Leben schwer. Da habe ich Chinas Größe wohl wieder einmal unterschätzt: In Kashgar wird mir bewusst, dass ich mich Luftlinie näher an Istanbul befinde als an Shanghai.
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Blog 120716 01
Montag, 16.07.2012 20:11
Wüste wie man sie sich vorstellt: Dünen in der Wüste Taklamakan. Leider haben die Kamele schon Feierabend. Ich schleppe mich also zu Fuß durch die nachgebenden Sandmassen. Eigentlich kein Problem. Wäre da nicht der Sis Kebap gestern gewesen, der sich nun mit einer Magenverstimmung und heftigen Gliederschmerzen bemerkbar macht. Zum Glück beginnt bald der Ramadan!
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Blog 120716 13
Montag, 16.07.2012 17:50
Das Emin Minarett in der Oasenstadt Turpan, ist ein wahres Meisterwerk wenn man bedenkt, dass es hauptsächlich aus Lehm besteht und seit 1777 den extremen klimatischen Bedingungen hier trotzt. Für mich war Turpan eines meiner ersten Ziele als ich, unwissend was auf mich zukommt zuhause mit dem Finger auf der Landkarte meine grobe Reiseroute definierte. Ich befinde mich nun am zweitniedrigsten Punkt der Erde. Oder zumindest ganz in der Nähe.
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Blog 120714 12
Samstag, 14.07.2012 19:58
Am Dorfrand von Tuyoq liegt ein großer Friedhof. Hier soll anscheinend der erste muslimische Uigure begraben sein. Seit Jahrhunderten kommen Pilger in das Dorf. Sieben Reisen hierher sollen einer Reise nach Mekka gleichkommen. Mir reicht einmal – ich schaue lieber nochmal in Mekka vorbei, wo die Temperaturen dann hoffentlich angenehmer sind. Wenn auch nur ein wenig.
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Blog 120714 11
Samstag, 14.07.2012 19:36
Im Dorf namens Tuyoq, am Fuße der Flaming Mountains zeigt mir dieser Junge wie die Uiguren hier wohnen. In den ländlichen Gebieten sieht man überall Betten am Straßenrad stehen. Unsereiner würde vermuten, dass bald Sperrmüll abgeholt wird. Tatsächlich schlafen die Menschen hier aber bevorzugt draußen vor dem Haus oder auf ihren Dächern, da es wesentlich angenehmer ist als drinnen. Zur Zeit meines Besuchs liegen die Temperaturen zwischen 44 Grad Celsius tagsüber und 27 Grad nachts.
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Blog 120714 10
Samstag, 14.07.2012 18:27
The Flaming Mountains bei Turpan haben Ihren Titel verdient. Mein Fahrer erzählt mir, wenn man ein Ei auf das Gestein lege, ist es nach ein paar Minuten gekocht. Größere Wanderungen sollte man hier bei der Abstrahlwärme von ca. 70 Grad also vermeiden. Der Kontrast zwischen dem grünen Tal und dem lebensfeindlich heißen Gestein ist überwältigend. Irgendwo fließt doch immer ein Fluss, auch wenn man sich in der Wüste befindet.
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Blog 120713 09
Freitag, 13.07.2012 02:43
Zurück im Innenhof meiner Unterkunft beobachte ich die Sterne noch bis spät in die Nacht hinein. Es ist immer wieder beeindruckend wie hell die Sterne zu sehen sind wenn man sich von den großen Städten entfernt. Mit der chinesischen Architektur des Hauses wird das ganze fast schon filmreif.
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Blog 120712 08
Donnerstag, 12.07.2012 20:48
Der Yadan National Park in der Wüste Gobi. Die Steinformationen erinnern mich stark an die Weiße Wüste in Ägypten - Die hier rumfahrenden chinesischen Touri Busse jedoch eher an den Europa Park.
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Blog 120712 07
Donnerstag, 12.07.2012 14:29
Meine erste Station auf der Seidenstraße, der ich nun die nächsten Wochen in Richtung Westen folge ist die Oase Dunhuang. In den Mogao Höhlen befinden sich große Schätze buddhistischer Kunst, die seit 366 AD hier geschaffen wurden. Atemberaubende Werke, unter anderem riesige Buddha Statuen bis über 34m (!) hoch, wurden aus dem Gestein in den Höhlen geschlagen. Selbst nach Jahrhunderten sind einige Malereinen auch unrestauriert noch in voller Farbpracht zu sehen. Fotografieren darf ich leider nur im Museum nebenan wo originalgetreue Nachbauten ausgestellt sind.
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Blog 120710 06
Dienstag, 10.07.2012 13:52
Auf zur Seidenstraße! Nur wie? Diese Anzeigetafeln in Bahnhöfen und Busstationen sind für mich leider nur wenig informativ. Das Ticketbesorgen ist ein wahrer Sport in China. Selbst wenn offensichtlich noch Fahrkarten verfügbar sind heißt das nicht, dass man diese auch erwerben kann. Wenn dann später hunderte reisewillige Chinesen mit Fahrkarten in den Bahnhöfen warten kommt es auch schon mal vor, dass Militär eingesetzt wird um die Meute im Zaum zu halten. Den Versuch dies fotografisch festzuhalten habe ich vernünftigerweise schnell aufgegeben.
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Blog 120709 05
Montag, 09.07.2012 16:51
Ganz in der Nähe, inmitten dieser pittoresken Landschaft befindet sich die Stadt Bajiao aus der Han-Dynastie. Geschützt von einer massiven Stadtmauer aus Lehm ist sie immerhin schon über 2000 Jahre alt. Leider bekomme ich trotz schweißtreibenden Aufstiegs und langen Wartens nur ein kleines Wolkenloch für die Aufnahme.
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Blog 120709 04

Blog 120709 01
Montag, 09.07.2012 15:27
Das Ganjia Grassland liegt in der umliegenden Bergregion von Xiahe. Dort befindet sich die Tseway Gompa im Dorf Zuohaicun. Da die Innenansichten der Tempel meist durch Säulen verbaut sind, habe ich hier eine spezielle Weitwinkel- Panoramatechnik genutzt um ein größeres Blickfeld zu bekommen.
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Blog 120709 03
Montag, 09.07.2012 10:00
Das (oder die) Barkhang ist die Klosterdruckerei. Hier befinden sich über 20.000 Druckplatten aus Holz, die publiziert werden wollen – gedruckt wird von Hand und seit dieser Generation mit dem I-Pod.
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Blog 120708 02
Sonntag, 08.07.2012 11:02
Mönche versammeln sich zur Gebetszeit im Labrang Kloster. Die gelben Hüte sind Teil der Kleidung der hier praktizierten Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus. Vor der Versammlung sehe ich eine Gruppe Mönche, wie sie sich auf dem Platz vor dem Kloster in die Hocke begeben und unter ihren Röcken ihr Geschäft erledigen. Und das seelenruhig in aller Öffentlichkeit. Nach näherem Hinsehen bemerke ich, dass das alle hier machen. Nun wundere ich mich auch nicht mehr über den Gestank nach Fäkalien im ganzen Viertel.
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Blog 120707 01
Samstag, 07.07.2012 17:13
Die Straßenarbeiten in den buddhistischen Klosteranlagen im tibetischen Viertel der Stadt Xiahe spiegeln den anhaltenden Bauboom Chinas wider. Selbst die traditionsbewussten Tibeter können sich der rasanten Entwicklung des Landes nicht entziehen.
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Blog 120707 04
Freitag, 06.07.2012 7:44
Hier werden im Dampf gegarte Momo zubereitet. Eine typisches tibetisches Gericht mit Yakfleischfüllung. Inzwischen bin ich im tibetisch geprägten Xiahe in der Provinz Gansu angekommen.
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Blog 120703 03
Mittwoch, 04.07.2012 12:49
Diese Steinhaufen dienen als Wegweiser im Grassland. Die Region ist so weitläufig, dass man sich schnell verirren kann. Die Größe der Haufen zeigt auch wie wohlhabend die Familie ist, auf deren Grund sie gebaut sind. Im Inneren befinden sich Familienreichtümer und auf den Steinen werden Opfergaben wie z.B. Fleisch, Obst, Kekse und Zigaretten niedergelegt.
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Blog 120703 02
Mittwoch, 04.07.2012 05:30
Nachts wird es in den traditionellen Yurten der mongolischen Nomaden trotz der wärmenden Schaffelle empfindlich kalt.
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Blog 120703 01
Mittwoch, 04.07.2012 05:15
Sonnenaufgang im unendlichen Grassland der Inneren Mongolei. Die Provinz liegt im Norden Chinas. Ich übernachte bei einer mongolischen Familie, die sich inzwischen hier niedergelassen hat und genieße deren Gastfreundschaft.
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Blog 120629 01
Freitag, 29.06.2012 20:30
Eine Runde durch die Stadt bringt Erleichterung und Neugier auf dieses Land mit seiner ganz eigenen Kultur. Vom Tiananmen-Platz durch die nette Altstadt Beijings mit einem Labyrinth aus Hutongs gelange ich zum nördlichen Tor der verbotenen Stadt.
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Blog 20120629 002
Freitag, 29.06.2012 16:00
Das gebuchte Zimmer entpuppt sich als Kellerzelle, die mit Brettern und Pappe weitere Unterzellen bildet. Ca. 2,5qm Grundfläche und neben dem Bett kaum Platz zum stehen. Kein Fenster, kein Bad und etliche Treppen von der Rezeption im Nachbarhaus entfernt. So hatte ich mir das vorgestellt. Meine Frage nach dem vereinbarten WiFi auf dem Zimmer wird mit Achselzucken beantwortet. Ich zweifle daran ob es nur die Sprache ist, die ich hier nicht verstehe. Nach langem hin und her bekomme ich ein Zimmer mit Fenster, sonst ähnlich wie in der letzten Beschreibung. Aber als ich am nächsten Morgen aufwache und über mein Bett blicke, überlege ich mir nochmal genauer wie lange ich hier bleiben möchte...
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Blog 20120628 001
Donnerstag, 28.06.2012 17:00
Willkommen in Beijing! Den ersten chinesischen Kontakt habe ich mit einem Taxifahrer. Er ist übrigens der bestbezahlte Taxifahrer der Stadt. Zumindest heute, denkt er. Während der Fahrt erkläre ich ihm, dass ich seinem Taximeter nicht glaube. Nachdem ich bei der Ankunft nicht einverstanden bin den 10fachen Satz zu bezahlen, wird er handgreiflich und will mein Gepäck nicht hergeben. Klassisch. Er wird laut, gemein, aggressiv und es tut sich lange nichts. Fotos von ihm und seinem Taxi hat er schließlich nicht so gerne und will auf einmal immer weniger Geld für die Fahrt. Als ich im richtigen Moment den rostigen Kofferraum aufreiße und mein Gepäck sichere, verletze ich meine Hand und laufe blutend in das Gästehaus das ich im Internet gebucht hatte. Nichts schlimmes, aber nervig. Vor allem am ersten Tag: Willkommen in Beijing?
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